Hochschultage

Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit

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Projektteam

Das Hochschultage-Projektteam setzt sich aus zum Teil ehrenamtlichen Mitgliedern der initiierenden Organisationen zusammen und koordiniert die bundesweit stattfindenden Veranstaltungen. In dieser Funktion ist es zentraler Ansprechpartner der lokalen Organisationskommittees.

Christian Escher
(Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Projektmanager Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft)

Christian Escher„Wirtschaftliches Wachstum führt zur Verarmung von Gesellschaften – Paradox oder zutreffende Situationsanalyse? Unser Selbst-Anspruch als ein von Einsicht geleitetes und kulturell lernfähiges Wesen gebietet es uns, diese und ähnliche Debatten zu führen. Die Hochschulen als Sammelpunkte zukünftiger gesellschaftsprägender Akteure müssen dabei eine Vorreiterrolle einnehmen. Es mangelt nicht an Konzepten, unsere Entwicklung global gerecht sowie ökologisch und ökonomisch nachhaltig zu gestalten. Mit den Hochschultagen bieten wir eine Plattform für Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Studierende, gemeinsam konkrete Lösungswege zu diskutieren. Der Dialog über die klassischen Fächergrenzen hinweg liegt mir persönlich dabei besonders am Herzen. Ich wünsche allen Beteiligten viel Kreativität, Spaß und Erfolg sowie den Antrieb, über Tag und Tellerrand hinaus zu blicken.“

Christian Escher ist Projektkoordinator beim Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS). Er studierte Biologie mit Schwerpunkt Ökologie an der LMU München und der University of Edinburgh. Während seiner Studienzeit war er für den Verband deutscher Biologen tätig und über mehrere Jahre hinweg an der Ausrichtung der Münchner Wissenschaftstage beteiligt. Im Rahmen eines Max-Planck-Forschungsprojektes hat er 2009 Umweltbildungstage an Kapstädter Grundschulen durchgeführt. Schwerpunkte seiner Interessen sind Biodiversität im Klimawandel, Ecosystem Services sowie die evolutionsbiologische Betrachtung von Umwelt- und Naturschutz.

Sprecherin des Kernteams: Estelle Herlyn
(Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Vorstandsmitglied Ökosoziales Forum Deutschland)

herlyn„Die Hochschultage sind für mich ein Projekt, welches ein gemeinsames Dach und eine gemeinsame Austauschplattform für die zahlreichen Nachhaltigkeitsaktivitäten in Wissenschaft, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik bildet und damit eine große Öffentlichkeit erreichen wird. Ein persönliches Ziel ist es, die Begriffe Nachhaltigkeit und Ökosoziale Marktwirtschaft in der breiten Wahrnehmung einander näher zu bringen. In meinen Augen stellt die Ökosoziale Marktwirtschaft ein ganzheitliches Konzept zur Operationalisierung der Nachhaltigkeit dar, die häufig als sehr abstrakter Begriff wahrgenommen wird und viele Menschen mit der Frage „Und jetzt?“ zurücklässt. Ich hoffe auf breite Unterstützung aus allen genannten Kreisen und zahlreiche engagierte Studierende, die sich vor Ort an den Universitäten und Hochschulen um die Organisation kümmern.“

Estelle Herlyn ist wissenschaftliche Angestellte an der RWTH Aachen und Vorstandsmitglied des Ökosozialen Forum Deutschland e.V. Ihre Dissertation beschäftigt sich inhaltlich mit einem quantitativen Ansatz zur Operationalisierung der sozialen Dimension der Nachhaltigkeit. Nach einem Studium der Wirtschaftsmathematik arbeitete sie mehrere Jahre - teilweise als externe Beraterin - im SAP-Umfeld in internationalen Unternehmen. Es folgten drei Jahre im Finanzsektor. Sie ist als Project Management Professional zertifiziert.

Sprecher des Kernteams: Harry Schindler
(Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Projektmanager Forum Ökologisch Soziale Marktwirtschaft)

schindler"Schon als Student bin ich immer wieder auf die Frage gestoßen, wie sich Umweltschutz auf nationaler und internationaler Ebene denn nun ganz konkret realisieren lässt. Neben einigen populären Konzepten wie dem Emissionshandel gibt es viele intelligente Ideen hierzu, die aber außerhalb einschlägiger Expertenkreise häufig kaum bekannt sind. Die Hochschultage sehe ich als Gelegenheit für Studierende, diese Ideen kennen zu lernen und so eine genauere Vorstellung davon zu erhalten, wie wir die Wende zu einer ökologisch nachhaltigen und sozial gerechten Gesellschaft realisieren können."

Harry Schindler ist Projektmanager beim Forum Ökologisch Soziale Marktwirtschaft (FÖS). Er studierte in Dresden Politikwissenschaft, Geschichte und Soziologie und war Geschäftsführer der studentischen TU-Umweltinitiative. Parallel dazu führte er im Rahmen des Bildungsprojekts "Generation Zukunft" Schulprojekttage zu ökologischen Themen durch. Vor seiner Tätigkeit beim FÖS war er persönlicher Mitarbeiter des klimaschutz- und energiepolitischen Sprechers der Grünen im Bayerischen Landtag, Ludwig Hartmann.

Halit Ünver
(Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Doktorand des FAW/n Ulm)

uenver"Es ist unausweichlich das ökologische, ökonomische und soziale Potenzial unserer Erde einheitlich zu thematisieren, wenn die Menschheit im Prozess der Globalisierung ein kulturell friedliches Miteinander für sich und auch für ihre nachfolgenden Generationen sicherstellen möchte. Die Hochschultage „Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit“ greifen diese einheitliche Sichtweise auf, um ein entsprechendes Bewusstsein für globale Problemstellungen bei Studenten und in der vollen Breite der Gesellschaft zu schaffen. Für diesen Bewusstseinsprozess brauchen wir viele kleine Schritte – ganz nach der Überlegung „große Veränderungen beginnen mit kleinen Schritten“. In diesem Sinne wünsche ich allen ein gutes Gelingen der Hochschultage."

Halit Ünver ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Ulm und am Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung/n (FAW/n). Sein Dissertationsthema ist "Globale Vernetzung, Kommunikation und Kultur - Konflikt oder Konvergenz". Bevor er sein derzeitiges Studium der Wirtschaftswissenschaften begann, schloss er als Dipl.-Ing. Informationstechnologie an der Universität Ulm ab. Während dieser ersten Studienzeit arbeitete er drei Jahre als Student Trainee für die Daimler AG in den Bereichen Produktion (Nutzfahrzeuge), IT-Management (Global Network) und Forschung Entwicklung (Prozessmanagement). Soziales Engagement übernimmt er im Rahmen von Integrationsförderung.

Gisela Wohlfahrt
(Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Projektkoordinatorin der Global Marshall Plan Foundation)

Gisela Wohlfahrt"Da ich während meiner Bachelorstudienzeit selbst aktives Mitglied der Global Marshall Plan Hochschulgruppe an der Universität Karlsruhe war, bin ich mir bewusst, wie bereichernd die erfolgreiche selbstverantwortliche Organisation eines Hochschultags "Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit" sein kann. Die Hochschultage sind eine großartige Möglichkeit, einem breiten Publikum die Notwendigkeit der Verbindung von Nachhaltigkeit und Globalisierung zu veranschaulichen und Innovationen voranzutreiben. Den organisierenden Studierenden sind dabei keine Grenzen gesetzt, so dass diese ihrer Kreativität freien Lauf lassen und, wie ich damals, wertvolle Erfahrungen für ihre Zukunft sammeln können."

Gisela Wohlfahrt ist Projektkoordinatorin bei der Global Marshall Plan Foundation. Innerhalb ihres internationalen Masterstudiums „Global Studies“, welches sie in Leipzig, Wien und Santa Barbara, Kalifornien, absolvierte, setzte sie sich intensiv mit den Prozessen und Auswirkungen der Globalisierung auseinander. In ihrer Masterarbeit beschäftigte sie sich mit den Einflüssen des internationalen Kriegstourismus auf den Wiederversöhnungsprozess in Kambodscha.
 

Aktuelle Informationen

Die nächsten Hochschultage finden in Tübingen und Heidelberg / Mannheim statt.

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